
In eigener Sache Nr. 2
Geld ist wichtig, es ist nicht alles. Ich entschied daher, die Crowdfunding-Kampagne für KULTUR KAMINSKI und den Podcast KAMINSKI SOLO um zwei Wochen zu verschieben. Der Grund: Es gilt einem Freund zu helfen, Herrn Fritz. Wenn Sie von Herrn Fritz noch niemals hörten, so lege ich Ihnen ans Herz, Bekanntschaft mit ihm zu schließen. Klaus Fritz ist ein scharfsinniger Beobachter, liebenswerter Causeur und Espresso-Experte ganz außerordentlichen Ranges.
Klaus war Konzertmeister eines Theaterorchesters. Das kleine Opernhaus, an dem er tätig war, wurde – ich zitiere hier Klaus – “geschlachtet”. Über das Alter hinaus, in dem auf den Wechsel in einen anderen Klangkörper zu hoffen gewesen wäre, verdingte er sich als Schulhausmeister. Im sozialen Brennpunkt. Welche Karriere! Vom Konzertmeister zum Schulhausmeister.
Klaus Fritz ließ sich nicht beirren. Seine ausgezeichneten Manieren, seine Kultiviertheit, seine Schlagfertigkeit und sein Witz erwarben ihm die Hochachtung noch der schwierigsten Schülerinnen und Schüler.
Klaus’ Bewandtnisse bewogen meinen Zwilling Victor Stein zu einer comédie humain: “HERR FRITZ. EIN LESELUSTSPIEL”. – Sie können hier – in KULTUR KAMINSKI – zwei Passagen daraus lesen.
Keine Frage, Herr Fritz im Stück und Klaus Fritz in physischer Gegenwart sind voneinander zu unterscheiden. Doch ist ihre Schnittmenge erheblich.
Zum Pflegefall geworden, befindet sich der physische Klaus Fritz im Seniorenheim. Was ihm blieb, sind Lebensweisheit und Humor. Er möchte, solange er noch kann, einige wichtige Regelungen treffen. Ich werde ihm dabei helfen.
Der Start der Crowdfunding-Kampagne für KULTUR KAMINSKI und KAMINSKI SOLO wird sich daher um zwei Wochen verschieben, auf den 30. März, erneut einem Montag. So viel Zeit muss sein.
Ihr
Michael Kaminski





