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Lothringischer Finanzplatz

Auf einer Anhöhe über der Mosel ragt die Saint Etienne (dem hl. Stephan also) geweihte überaus elegante gotische Kathedrale. Das Äußere der Metzer Bischofskirche gibt sich grazil. Ihr Strebewerk scheint sich vornehm in den Gesamtkörper des Gebäudes zurückzunehmen. Seit der späten römischen Kaiserzeit standen an dieser Stelle christliche Gotteshäus...
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Kommentar

Keine Ewigkeitsgarantie

Eine der sonntäglichen Frühmessen in der Lateranbasilika, der Kathedrale des Papstes als Bischof von Rom: Mit vollendet einstudierter Geste zeigt der Priester vom Wuchs eines antiken Senatorenstandbildes den gut zwanzig Gottesdienstbesuchern zunächst die konsekrierte Hostie, wenig später den Kelch. Das Timing sitzt bis auf die Zehntelsekunde. Langsam erhebt der Zelebrant die Hostie, darauf streckt er sie ebenso urplötzlich wie kraftvoll-entschlossen in Richtung Gemeinde. Dies unter stetem Aufblick zum Himmel. Zeigung und Elevation währen exakt so lange, wie die Gläubigen dem Ereignis ihre volle Aufmerksamkeit zuwenden können. Keine Frage, die Geste macht Effekt. Gottesdienst ist eben auch heiliges Spiel. Choreographie gehört dazu. Nicht anders in Roms heidnischen Zeiten. In Thornton Wilders Roman „Die Iden des März“ besteht Julius Caesar auf peinlich genauer Einhaltung kompliziertester Kultvorschriften. Choreographische Pr...
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Tipp

Deutsches Hygiene Museum, Dresden

Gestiftet vom Produzenten eines populären Mundwassers, bewahrt der 1930 der Öffentlichkeit übergebene Monumentalbau den Geist einer Merkmale biologischer Überlegenheit heroisierenden Zeit sowie jenen des vorgeblich real existi...
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LE MONDE

Inzwischen wird gefordert, dass Übersetzende der ethnischen oder sonstigen Minderheit der von ihnen gedolmetschten Autorinnen und Autoren angehören sollen.

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DAGENS NYHETER

Leif Zern sinniert über den Wandel des Repertoires an schwedischen Sprechtheaterbühnen. Kassenmagnet Alan Ayckbourn scheint demnach an Anziehungskraft zu verlieren.

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LA STAMPA

In Kriegszeiten kommen unangenehme Wahrheiten wie die zutage, dass sich auch anhand einer Waffe Kultur- bzw. Unkulturgeschichte schreiben lässt. So am Beispiel der Kalaschnikow.

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JÜDISCHE ALLGEMEINE

Giora Feidman ist ein Künstler des Friedens und Gemeinschaft der Religionen. Der wunderbare Klezmer-Klarinettist spricht darüber, wie er seine Vorsätze in die Tat umsetzt.

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THE GUARDIAN

Katharsis ist ein der Tragödie vorbehaltener Begriff. Ob bildende Kunst ähnliche Wirkung entfalten kann, beleuchtet ein Beitrag von begrifflich freilich diskutabler Trennschärfe.

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JÜDISCHE ALLGEMEINE

Das Kunstmuseum in Tel Aviv hat wieder geöffnet und verstört – wie es ein Teil der Aufgabe solcher Institutionen ist – sein Publikum. Wunderbar und höchst couragiert.

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DAGENS NYHETER

Nach 140 Jahren redaktioneller Arbeit liegt das 107 Kilo wiegende Wörterbuch der Schwedischen Sprache vor. Was lange währt, wird nun zum Quell für Forscher und Dichter.

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THE GUARDIAN

Dem vor zwei Jahren verstorbenen Stephen Sondheim gebührt der Rang eines Musiktheater-Klassikers. Auch seine weniger prominenten Werke verdienen Beachtung.

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NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

Gobelins werden als Kunstform heute kaum noch ernst genommen. In Renaissance und Barock war das völlig anders. Eine Ausstellung in Wien nimmt sich der Themas an.

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LE MONDE

Hermann Nitsch machte Furore als bluttriefender Aktionskünstler. Doch
huldigte er parallel dazu in seinen abstrakten Bildern der reinen
Schönheit. Eine Entdeckung.

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