Jüdisches Tagesdatum:
19 Adar 5786

(08/03/2026)

  • Bühne
  • Buch
  • Reise
  • Kunst & Architektur
  • Politik & Gesellschaft
  • Groß in Form
  • Kommentar
  • Podcast

Lebenszeichen

Erschienen: 15. Juni 2020
Staatstheater Wiesbaden. Nur 200 von über 1000 Plätzen durften verkauft werden.
Wohnzimmeratmosphäre im Kleinen Haus des Mainzer Staatstheaters.

Die Häuser zweier benachbarter Landeshauptstädte zeigen Mut

Hoch erfreut, ließ ich mich am vorletzten Wochenende durch gleich drei Sprechtheaterpremieren in Anspruch nehmen. In Wiesbaden stellte Uwe Eric Laufenberg von Donnerstag bis Samstag seine Beckett-Trilogie aus >Glückliche Tage<, >Warten auf Godot< und >Endspiel< vor. Ich besuchte Mittelteil und Finale des Triptychons. >Warten auf Godot< und >Endspiel< sind die mindestens deutschlandweit ersten Stücke für mehr als zwei Personen, die zurück auf die Bühne finden. Beide Premieren waren durch den krankheitsbedingten Ausfall eines Spielers – nicht Covid-19- gefährdet, die Rettung der Abende gestaltete sich ebenso abenteuerlich wie erfolgreich.

Nicht genug mit der Wiesbadener Aventiure, am darauf folgenden Sonntag stemmte das Mainzer Staatstheater die deutschsprachige Erstaufführung von Beau Willimons U.S.-Politthriller >Tage des Verrats<. Dabei gelang den Mainzern, sieben Figuren unter Einhaltung des Distanzgebots interagieren zu lassen. Wiesbaden und Mainz, beide Häuser ermöglichen auf völlig verschiedenen Wegen, doch in der Courage vereint, selbst unter den gegenwärtigen Umständen packendes Theater.

Wiesbaden. Mehr stuckierte Putti als Zuschauer?

Hier der Link zu meiner Besprechung. Viel Freude bei der Lektüre!

Enspiel
Mainz. Maskerade, aber nicht alles ist Theater.
Vorheriger Beitrag
Passgenauer Dialogfetzen
Nächster Beitrag
Von Amts wegen verwahrlost

Neueste Beiträge

Politik & Gesellschaft

Finanzamt ante portas!

Erschienen: vor 13 Stunden

KAMINSKI SOLO und das zugehörige Magazin KULTUR KAMINSKI werden vollständig aus den Einkünften meiner Arbeit…

Bühne

E.T.A. Hoffmann zum 250. Geburtstag. 2. Lieferung

Erschienen: vor 2 Wochen

Anfang April 1809 engagiert Theaterchef Cuno Hoffmann als Spielleiter der Oper. Für nur fünf Tage. Der Impresario ist bankrott…

Bühne

E.T.A. Hoffmann zum 250. Geburtstag. Dem Auftakt folgend die 1. Lieferung

Erschienen: vor 1 Monat

Als Hoffmann am ersten September 1808 in Bamberg eintrifft, hatte von Soden die Stadt verlassen, um das Würzburger Theater zu…

Bühne

E.T.A. Hoffmann zum 250. Geburtstag. Auftakt

Erschienen: vor 2 Monaten

Wäre der Regierungsrat Hoffmann vor seiner Ankunft im Bamberg des Jahres 1808 gestorben, der Zweiunddreißigjährige würde ein allenfalls…

Kuratierte Beiträge

LONDON REVIEW OF BOOKS

Erschienen: vor 2 Monaten
Der frühe Kouros im New Yorker Metropolitan Museum of Arts ist eine Inkunabel griechisch-archaischen Menschenbildens. Timothy James Clark widmet dem faszinierenden Werk einen Essay. Lesen Sie hier: www.lrb.co.uk/the-paper/v47/n23/t.j.-clark/a-kouros-at-the-met

Kategorien

Kuratierte Beiträge 69

Bühne 32

Kunst & Architektur 13

Politik & Gesellschaft 10

Buch 7

Kommentar 6

Reise 5

Tipp 5

Kaminski liest 4

Groß in Form 1

KURATIERTE BEITRÄGE

LONDON REVIEW OF BOOKS

Erschienen: 14 Jan. um 12:41 Uhr
Der frühe Kouros im New Yorker Metropolitan Museum of Arts…
Beitrag lesen

MADAF

Erschienen: 14 Jan. um 12:36 Uhr
Avishai Platek hat einen opulenten Bildband über die Laternen in…
Beitrag lesen

WALLSTEIN VERLAG

Erschienen: 14 Jan. um 12:32 Uhr
Ob die gegenwärtigen Epochalisierungsmodelle durch neue ersetzt werden sollten, das…
Beitrag lesen

JOURNAL OF HISTORIANS OF NETHERLANDISH ART

Erschienen: 14 Jan. um 12:27 Uhr
Das Roundtable-Gespräch verständigt sich über Rang und Bedeutung niederländischer Künstlerinnen…
Beitrag lesen

DOMUS

Erschienen: 14 Jan. um 12:08 Uhr
Die Maxentius-Basilika auf dem Forum Romanum ist ein Hauptwerk spätantiker…
Beitrag lesen

MONOPOL

Erschienen: 2. Juli 2025
Jordan Wolfson möchte künstlerischen Mehrwert aus dem Tausch virtueller Realitäten…
Beitrag lesen

CONCERTI

Erschienen: 2. Juli 2025
Michael Kaminski bespricht Gija Kantschelis Unheil vorausahnende und das Gemüt…
Beitrag lesen

TRANSCRIPT VERLAG

Erschienen: 2. Juli 2025
Das Verlagshaus baut immer wieder auf Open Source. Wunderkammern warten…
Beitrag lesen

HARPER’S MAGAZINE

Erschienen: 2. Juli 2025
Dean Kissicks Essay über die zeitgenössische Kunst hat das Zeug…
Beitrag lesen

BACHMANN-PREIS

Erschienen: 2. Juli 2025
Auch wenn die Siegespalme bereits vergeben wurde, bleibt die Lektüre…
Beitrag lesen

Kontakt

info@kultur-kaminski.de

Rechtliches

Impressum
Datenschutz

 

© 2026 Copyrights by Michael Kaminski. All rights reserved.

 

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Nutzungserlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Seite weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.